Archiv für April 2012

Feministische Filmreihe

Arbeit – Feminismus – Klappe auf

Der Feminismus arbeitet in den Führungspositionen und die Arbeit ist nun endlich feminisiert. Haben wir was wir wollten? Schauen wir doch in ältere Zeugnisse des feministischen Films, in aktuelle Dokumentationen der Arbeitswelten und auf Zelluloid gebannte feministische Kämpfe. „Klappe auf“ lautet wohl am ehesten die Antwort auf globalisierte Arbeitsteilung, rauschende Abstürze und uneingelöste Utopien.
Diese Reihe wurde in Zusammenarbeit mit der queer-feministischen Gruppe rapidas kuratiert. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

zum Programm im B-Movie

Fachtag Prostitution

Im Mai 2012 findet an der HAW (Hochschule für Angwandte Wissenschaften Hamburg) der Fachtag: „Prostitution im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Sozialer Arbeit“ statt!

mehr Infos hier

Prostitution steht im Spannungsfeld zwischen „Autonomie“ und „Sozialer Arbeit“; zum einen steht Prostitution als anerkannte Sexarbeit in einem Emanzipations- und Professionalisierungsdiskurs, zum anderen beschäftigt sich Soziale Arbeit im Rahmen verschiedenster Handlungsfelder mit dem Thema Prostitution. Anhand der Prostitution kann verdeutlicht werden, welche Sozialen Arbeitsfelder in der Arbeit mit Prostituierten (männlich/weiblich/trans*) betroffen sind. Exemplarisch sind hier die Handlungsfelder der Sozialen Sicherung, Gesundheit (HIV/STD-sexually transmitted diseases, Abhängigkeitserkrankungen), Stadtteilarbeit, Migration sowie Gender in der Sozialen Arbeit zu nennen. Am Fachtag wird verdeutlicht, in welchem Spannungsverhältnis Prostitution aus der Sicht der Sozialen Arbeit steht. Ziel ist es, die Schnittstellen und Netzwerke darzustellen, die Soziale Arbeit mit dem Thema Prostitution/Sexarbeit verbinden.