Demo von Sexarbeiter_innen am 24.1.

Am 24. Januar wird es eine Demonstration von Sexarbeiter_innen vom Hansaplatz zum Rathhaus geben. Der Hamburger Senat will am 24. Januar eine „Kontaktverbotsverordnung“ beschließen, von der er sich eine wirksame Verdrängung der Sexarbeit aus St. Georg erhofft. Diese Verordnung sieht vor, dass Kunden unter Strafe (bis zu 5000 €) verboten ist, die Dienstleistung von Sexarbeiter_innen zu erfragen. Damit stellt die Verordnung neben Bußgeldern über mehrere hundert Euro und Aufenthaltsverboten eine weitere Eskalationsstufe der Vedrängungspolitik gegen Sexarbeit in St. Georg dar. Im Rahmen von stadtentwicklungspolitischen Aufwertungsbestrebungen ist die Verdrängung des Straßenstrichs aus St. Georg erklärtes Ziel. Bußgelder und Repression erhöhen den Druck, klandestiner arbeiten zu müssen und damit die in der Arbeit bestehenden Risiken.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Gabi Dobusch sagt: “Diese Verordnung richtet sich ganz explizit gegen jene Männer, die die oftmals sehr schwierige Lage der betroffenen Frauen ausnutzen. Auch aus frauenpolitischer Sicht ist das deshalb der richtige Schritt.”

Es haben sich etwa 75 Arbeiter_innen zusammengeschlossen und für den Tag der Entscheidung über die Kontaktanbahnungsverodnung eine Demo angemeldet. Um 14h geht’s los am Hansaplatz – kommt zahlreich!

zur Pressemitteilung von Recht auf Straße


1 Antwort auf „Demo von Sexarbeiter_innen am 24.1.“


  1. 1 Elias 03. Februar 2012 um 23:23 Uhr

    Mahlzeit! Ich vermisse den Facebook Gefaellt mir Button? ;)

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